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Samstag, 18. Mai 2013

Deutsches Sportpferd - Länderübergreifende Pferdezucht

Quaterback
Quaterback Foto: Schroeder

Der Name "Deutsches Sportpferd" scheint auf den ersten Blick nichts Neues zu sein. Doch der Schein trügt erheblich. Die ostdeutschen Pferdezuchtverbände Berlin-Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich im Jahr 2003 entschlossen, aus ihren vier kleinen Warmblut-Populationen eine große zu machen und führen nun unter der Rassebezeichnung "Deutsches Sportpferd" ein gemeinsames Zuchtprogramm für die Reitpferde durch.

Die Basis von rund 6500 Stuten bildet dabei die Grundlage für das moderne Zuchtprogramm, das Schwerpunkte setzt. Neben der Erzeugung von qualitätsvollen Sportpferden für alle Disziplinen und Kategorien werden aufgrund der in der Zucht fest verankerten, ausgezeichneten Charaktereigenschaften natürlich auch diejenigen Pferdeliebhaber besonders angesprochen, die weniger Turnierambitionen haben. Gerade in diesem Bereich ist Qualität in Form von Charakter, Gesundheit und Vitalität der Garant für Freude und Spaß am Umgang mit dem Partner Pferd.

Aushängeschild für das Deutsche Sportpferd sind Pferde wie Bundeschampion Quaterback von Quaterman, die Stute Poetin v. Sandro Hit -Brentano II, und ihr Vollbruder Samba Hit. Züchter und Besitzer ist die Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt  Neustadt (Dosse). Nach den Erfolgen auf Bundeschampionaten und Bundesstutenschauen in den vergangenen Jahren krönte Poetin 2003 ihre Karriere mit dem überlegenen Gewinn der Weltmeisterschaft der sechsjährigen Dressurpferde in Verden und setzte drei Wochen danach mit dem Gewinn des Bundeschampionates in Warendorf noch einen Erfolg darauf! An gleicher Stelle glänzte ein Jahr später ihr gekörter Bruder Samba Hit mit dem Gewinn der Bronzemedaille.

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