Schaufenster der Besten: Siegerhengste von Quaterback und Hickstead White

Der Dressurköning der diesjährigen DSP Körung in Neustadt (Dosse) war ein Sohn des Quaterback aus einer Mutter von Brentano II. Züchter und Besitzer ist das Haupt- und Landgestüt Neustadt.

Die Siegerschärpe im Springlot ging an einen Hengst von Hicksteadt-Chico's Boy, Züchter und Aussteller: Gestüt Sprehe GmbH. Er wechselte zum Zuschlagpreis von 70.000 Euro in das Landgestüt nach Morizburg.

­ Neustadt (Dosse) – Die Siegerhengste der Körung für das Deutsche Sportpferd im Rahmen des Schaufensters der Besten in Neustadt (Dosse) sind gekürt. Dressursieger ist die Katalognummer 19 von Quaterback–Brentano II (Züchter und Aussteller ist die Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse). „Ein wunderschöner Fuchshengst mit viel Noblesse und Chic. Er hat alles, was sich ein Dressurreiter wünscht. Mit hervorragenden Grundgangarten ausgestattet, präsentierte er sich an der Longe mit überzeugender Qualität, mit freier Schulter und freiem Vorderbein. Sein geschicktes Springen spricht für seine Elastizität und sein Interieur", lobte Dietmar Schulz, Sportvertreter Dressur in der Körkommission, den Siegerhengst. Damit ging der Wanderpreis, eine Statuette des Quaterback, für einen Sohn des Quaterback für ein Jahr an den Züchter – quasi nach Hause in das BHLG Neustadt (Dosse).

Die weiteren Prämienhengste im Dressurlot waren mit der Nr. 2 ein Junghengst von De Kooning–Fürst Heinrich (Züchter: Heinrich Ramsbrock, Menslage; Aussteller: Katrin Hansen, Menslage) und mit der Nr. 22 ein Sohn des Quaterstern aus einer Mutter von Sarotti (Züchter und Aussteller: Erhard Reiche, Leuna).

Außergewöhnliche Talente im Springpferdelot

In einem außergewöhnlichen Springpferdelot vergab die Körkommission an 13 Junghengste das Prädikat „gekört"; darunter waren fünf Prämienhengste. Die Siegerschärpe ging an die Katalognummer 40 von Hicksteadt–Chico's Boy (Züchter und Aussteller: Gestüt Sprehe GmbH, Löningen). „Nobel und harmonisch aufgemacht, präsentierte sich dieser Junghengst mit guten Grundgangarten und aktiver Hinterhand. Der Trab war elastisch und erhaben wie auch der Galopp. Schon in der Pflasterprüfung fußte dieser korrekte Hengst kerzengerade. Das Springen absolvierte er spektakulär mit super Technik und besonderer Vorsicht – eine Eigenschaft, die Springreiter besonders lieben", kommentierte André Thieme als Sportvertreter Springen in der Jury. Der Züchter des Siegerhengstes erhielt die Statuette des Hengstes Kolibri als Wanderpokal. Er wechselte für einen Zuschlagpreis von 70.000 Euro als Preisspitze der Auktion in die Sächsische Gestütsverwaltung nach Moritzburg.

Die weiteren Prämienhengste im Springlot waren die Nr. 27 – ein Sohn des Balou du Rouet–Colestus (Züchter und Aussteller: ZG Thomas Würz und Claudia Füssel, Schwarzbach), die Katalognummer 39  – von Colman–Zirocco Blue (Züchter und Aussteller: Volkmar und Heike Schadock, Heideblick), die Katalognummer 50 – von Quidamo–Gavi (Züchter: Albert Sprehe, Essen/Oldenburg; Aussteller: Gestüt Sprehe GmbH, Löningen) und die Katalognummer 54 – von Kasanova de la Pomme–Kolibri (Züchter: Ralf Mewes, Bismark; Aussteller: Stiftung BHLG, Neustadt/Dosse).
Insgesamt bewarben sich 55 Junghengste um den ersten Schritt zur Zuchtzulassung für die in der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Pferdezuchtverbände gezüchtete Rasse Deutsches Sportpferd. 22 von ihnen erhielten das begehrte Prädikat „gekört". Acht Hengste wurden prämiert.
In der abschließenden Auktion konnte Hendrik Schulze Rückamp 26 Hengste zu einem durchschnittlichen Zuschlagspreis von 20.442,32 Euro versteigern. Dabei kosteten die zehn verauktionierten gekörten Hengste im Durchschnitt 31.150 Euro. Ausländische Käufer kamen in diesem Jahr aus Österreich,  Niederlande, Ukraine und Luxemburg.

 

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